Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für alle Verträge über die Teilnahme am vor Ort durchgeführten Workshop („KI Workshop“, „Workshop“) zwischen Lindt & Partner, Malzfabrikstraße 12, 67354 Römerberg, Deutschland, E-Mail: christian@lindt-partner.de (nachfolgend „Veranstalter“) und dem Teilnehmer (nachfolgend „Kunde“).

(2) Der Workshop richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, also an natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Abschluss des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind als Teilnehmer ausgeschlossen.

(3) Mit der Buchung erkennt der Kunde diese AGB an. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn der Veranstalter ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung des Workshops auf claude-workshop.de stellt kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Buchung dar.

(2) Mit dem Absenden des Buchungsformulars auf claude-workshop.de/buchung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Teilnahmevertrages ab.

(3) Der Vertrag kommt mit dem Zugang der Buchungsbestätigung des Veranstalters per E-Mail an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse zustande.

(4) Da der Vertrag ausschließlich mit Unternehmern geschlossen wird, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher.

§ 3 Leistungsumfang

(1) Der Veranstalter führt den Workshop an dem in der Buchungsbestätigung genannten Termin und Ort durch. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt.

(2) Der Workshop umfasst die praxisorientierte Vermittlung von Claude Code und KI-Workflows für Handwerksbetriebe, die gemeinsame Installation und Einrichtung auf dem Laptop des Kunden sowie die weiteren in der Programmübersicht auf claude-workshop.de beschriebenen Inhalte.

(3) Der Veranstalter ist berechtigt, einzelne Programmpunkte aus organisatorischen Gründen anzupassen, soweit die Gesamtleistung nicht erheblich beeinträchtigt wird.

(4) Der Workshop ersetzt keine individuelle Beratung. Ein bestimmter unternehmerischer, technischer oder wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet.

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Es gilt der zum Zeitpunkt der Buchung auf claude-workshop.de angegebene Preis. Soweit nicht ausdrücklich anders angegeben, verstehen sich sämtliche Preise als Nettopreise zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Der Veranstalter stellt nach Vertragsschluss eine Rechnung per E-Mail aus. Sofern auf der Rechnung kein abweichendes Zahlungsziel ausgewiesen ist, ist der Rechnungsbetrag innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug auf das in der Rechnung angegebene Konto zu zahlen.

(3) Bei Zahlungsverzug ist der Veranstalter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 Abs. 2 BGB) sowie die Pauschale gemäß § 288 Abs. 5 BGB zu verlangen. Weitergehende Schadensersatzansprüche bleiben unberührt.

(4) Die Teilnahme am Workshop kann von der vorherigen vollständigen Zahlung des Rechnungsbetrages abhängig gemacht werden.

§ 5 Verbindliche Buchung · Kein Storno

(1) Die Buchung ist mit Vertragsschluss verbindlich. Da es sich um einen ausschließlich zwischen Unternehmern geschlossenen Vertrag handelt, besteht kein ordentliches Rücktritts- oder Stornierungsrecht des Kunden.

(2) Erscheint der Kunde nicht zum Workshop oder nimmt er nur teilweise teil, bleibt seine Pflicht zur Zahlung des vollen Workshop-Preises bestehen. Eine anteilige oder vollständige Rückerstattung erfolgt nicht.

(3) Der Kunde ist berechtigt, anstelle seiner selbst eine andere geeignete Person als Ersatzteilnehmer zu benennen. Die Benennung ist dem Veranstalter spätestens 48 Stunden vor Workshop-Beginn schriftlich per E-Mail an christian@lindt-partner.de mitzuteilen. Der Veranstalter kann den Ersatzteilnehmer aus wichtigem Grund ablehnen.

(4) § 6 (Absage durch den Veranstalter) und das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleiben unberührt.

§ 6 Absage oder Verschiebung durch den Veranstalter

(1) Der Veranstalter ist berechtigt, den Workshop abzusagen oder zu verschieben, wenn die Durchführung aufgrund höherer Gewalt, behördlicher Anordnungen, kurzfristiger Erkrankung der durchführenden Personen oder anderer vom Veranstalter nicht zu vertretender Umstände nicht möglich oder nicht zumutbar ist.

(2) Im Falle der Absage ohne zumutbaren Ersatztermin werden bereits gezahlte Teilnahmegebühren vollständig erstattet. Weitergehende Ansprüche des Kunden, insbesondere auf Ersatz von Reise-, Übernachtungs- oder Verdienstausfallkosten, sind ausgeschlossen, soweit den Veranstalter nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit trifft.

(3) Im Falle einer Verschiebung wird dem Kunden ein neuer Termin angeboten. Der Kunde ist berechtigt, innerhalb von 14 Tagen nach Mitteilung des neuen Termins gegenüber dem Veranstalter in Textform zu erklären, dass er die Teilnahme am Ersatztermin ablehnt; in diesem Fall werden bereits gezahlte Teilnahmegebühren erstattet.

§ 7 Mitwirkungspflichten des Teilnehmers

(1) Voraussetzung für die produktive Teilnahme am Workshop ist ein eigener betriebsfähiger Laptop (Mac oder Windows) inklusive Netzteil. Tablets oder Smartphones sind nicht ausreichend.

(2) Der Kunde stellt sicher, dass auf seinem Gerät die für die Installation und Nutzung von Claude Code erforderlichen Administrationsrechte vorliegen.

(3) Der Veranstalter haftet nicht für ein Nichterreichen des Workshop-Ziels, das auf einer mangelnden Mitwirkung des Kunden, technischen Einschränkungen seines Geräts, fehlenden Administrationsrechten oder Konfigurationsvorgaben Dritter (z. B. arbeitgeberseitige IT) beruht.

§ 8 Nutzungsrechte an Workshop-Materialien

(1) Sämtliche im Rahmen des Workshops überlassenen Inhalte, Materialien, Workflows, Prompt-Bibliotheken und Begleitdokumente sind urheberrechtlich geschützt.

(2) Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur Verwendung dieser Inhalte ausschließlich für eigene betriebliche Zwecke. Eine Weitergabe, Vervielfältigung, öffentliche Wiedergabe oder Bearbeitung der Materialien zu Schulungs- oder Vertriebszwecken Dritter ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Veranstalters nicht gestattet.

§ 9 Haftung

(1) Der Veranstalter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer schuldhaften Pflichtverletzung des Veranstalters oder eines seiner Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Veranstalters oder eines seiner Erfüllungsgehilfen beruhen.

(2) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) haftet der Veranstalter auch bei einfacher Fahrlässigkeit, jedoch der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Kardinalpflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

(3) Im Übrigen ist die Haftung des Veranstalters ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für Schäden, die durch eine fehlerhafte Anwendung der vermittelten Inhalte durch den Kunden oder durch von Dritten bereitgestellte Software und Dienste (insbesondere Claude Code, Anthropic-Dienste, Drittanbieter-APIs) entstehen.

(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Veranstalters sowie der inhaltlich mitwirkenden Kooperationspartner.

§ 10 Datenschutz

Die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten des Kunden erfolgt unter Beachtung der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Veranstalters.

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Speyer, sofern der Kunde Unternehmer, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt diejenige wirksame Regelung, die dem mit der unwirksamen Bestimmung verfolgten wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.

(4) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieser Textformklausel.